Versilbert

Ihr Lieben,

Ich war an einem wunderschönen Ort auf der Rigi. Dort haben wir in aller Stille meditiert, tuschgezeichnet. Ich kann nur sagen, diese Stille, die Abgeschiedenheit, die Reduktion auf mich selbst, die Konzentration auf den Atem, aufs Zählen und eine schöne unkomplizierte Art auf Striche einzugehen, mit nichts als einem Pinsel, Wasser, Reibestein und einem Tuscheklötzchen, dass ist einfach etwas wunderbares.

Nebenan konnte ich mir die Zeit nehmen, mich täglich mehrmals mit verschiedenen Cremen zu verwöhnen.

Neu habe ich für die Füsse die Fusscreme von Weleda entdeckt. Die kann man richtig dick auftragen und das funktioniert wunderbar.

Am Montag ging ich in die Paracelsus Klinik, nach verschiedenen Therapien wie Darmmassage, Lymphdrainage, Ionisierenden Sauerstoff einatmen, Vitamin-Cocktail mit homöopathischen Tröpflis drinnen, traf ich mich zum Schluss mit Frau Tökti und wir haben die Schwermetall Analyse von meinem Haar in Augenschein genommen. Eigentlich ist alles in Ordnung, ausser, dass der Silbergehalt in meinem Körper so hoch ist wie nur öppis. Und zwar steht da in einer Linie Mässig, Massiv, sehr Hoch und bei mir geht das über sehr Hoch bis ganz am Schluss der Seite. Der Durchschnitt liegt bei 0.1 – 1.2 g/irgendöppis und bei mir ist es bei 48g /irgendöppis.

Wir haben hin und her überlegt, bis mir klar wurde, dass ich ja während der Lehre zu Fotografin, meine Hände wie wild meine Hände und Finger eigentlich dauernd in den fotografischen Bädern gebädelt habe. Natürlich nie mit Handschuhen. Obwohl das 20 Jahre her ist, ist das immer noch vorhanden. Sehr interessant. Ich bin also eigentlich versilbert.

Ah ja und gestern war ich beim MRI und es wurde ein Photo gemacht von meinen Darmbeinschaufel (Ala ossis ilii), ist das nicht ein schönes Wort? Also, kurzgesagt, ein kleiner Teilerfolg, die Metastasen sind nicht grösser geworden. Juchhhhhhei…….

In diesem Sinne grüsst Euch

Janka

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